Wir wollen, dass es uns allen gut geht. Jedes Kind gehört ebenso dazu wie jeder Erwachsene. Unser oberster Grundsatz lautet deshalb auch wir gehen freundlich miteinander um. Um dies gemeinsam zu lernen, pflegen wir in den Klassen regelmäßige Erzählkreise, in denen wir lernen, einander zuzuhören und auch zu erzählen. Wir haben gemeinsame Regeln und bestätigen sie durch unsere Unterschriften. Unsere klasseneigenen Fragen oder Sorgen besprechen wir im wöchentlichen Klassenrat.
Wenn darüber hinaus Hilfe gebraucht wird, gibt es die Streitschlichter und unseren Schulsozialarbeiter.
Schulentscheidungen werden im Schülerrat gemeinsam erarbeitet. Wir wissen: Zeit, die wir für ein harmonisches Miteinander investieren, gewinnen wir als Lernzeit an anderer Stelle dazu.
Alles, was wir anfassen können, was wir begreifen, prägt sich gut ein. Wir sind dankbar für unsere 5 Sinne und wollen sie durch unterschiedliche Lernangebote entwickeln und schärfen. Deshalb versuchen wir, so viele Unterrichtsinhalte wie möglich handlungsorientiert anzubieten. Wir nutzen regelmäßige schulische Projekte, außerschulische Lernorte und zusätzliche Lernangebote wie ¾ Plus, Besucher im Unterricht und Wettkämpfe. Auch Klassenfahrten gehören für uns zur Grundschulzeit dazu.
Alle Menschen sind von Natur aus neugierig und lernen gern. Besonders bei Kindern spüren wir diese Lernlust – wir können sie fördern, aber auch ausbremsen. Kinder lernen gern in Gemeinschaft, sie lernen aber nie ‚synchron’: Von unterschiedlichen Stellen aus lernen sie in unterschiedlichen Schritten und auf unterschiedlichen Lernwegen. Wir sehen unsere Aufgabe darin, ihnen in der Schule sowohl gemeinsame Lernerlebnisse als auch individuelle Förderung anzubieten.
Uns ist klar: Kinder lernen durch Erfolge mehr und bleiben so mutig für den nächsten Schritt.