An jedem Schultag, in jeder Schulwoche und in jedem Schuljahr gibt es Rituale, die sich wiederholen und dem Geschehen in der Schule eine bestimmte Struktur geben.
Dabei geht es sowohl um Unterricht als auch um das gemeinsame Miteinander im Schulalltag.
Wir freuen uns über die wertvollen Möglichkeiten, die die iPads den Kindern in der Schule und für das Lernen zu Hause bieten.
Gleichzeitig müssen Schule und Eltern die Kinder im Umgang mit den iPads gut begleiten.
Wir sind mit der Bildungsbehörde, dem Zentrum für Medien sowie dem Datenschutzbeauftragten in engem Kontakt um unser Medienkonzept zu erweitern und die Sicherheit der Kinder im Internet zu erhöhen.
Selbstverständlich sind vorab Jugendschutzmaßnahmen und Inhaltsbeschränkungen auf den iPads der Kinder getroffen worden.
Da solche Filter aber nie eine umfassende Sicherheit bieten können, sollten gerade Grundschulkinder bei der Benutzung der Geräte nicht auf sich allein gestellt sein.
Daher bitten wir Sie als Eltern, Ihr Kind auch zu Hause im Umgang mit dem iPad und dem Internet zu unterstützen und zu begleiten:
Sehen Sie genau hin, was Ihr Kind mit dem iPad macht.
Es ist erlaubt und erwünscht, dass Sie als Eltern regelmäßig nachsehen, was Ihr Kind auf dem iPad macht und welche Internetseiten es besucht.
Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind über die iPad-Nutzung:
- Was genau machst du da eigentlich?
- Warum findest du das so toll?
- Wie viel Zeit brauchst du wirklich dafür? Und warum?
- Welche Informationen und Fotos können ins Internet gestellt werden? Und welche lieber nicht?
Wählen Sie Apps und Spiele sinnvoll und altersangemessen aus.
Vereinbaren Sie auch zu Hause mit Ihrem Kind klare Regeln für die Nutzung der iPads und des Internets.
Vereinbaren Sie Zeiten, in denen das iPad genutzt werden darf.
Gerade für Kinder ist es wichtig, die tägliche Mediennutzung zeitlich zu begrenzen.
Je nach Alter und Verantwortungsbewusstsein des Kindes kann es sinnvoll sein, den Zugang zum Internet nur unter Aufsicht zu erlauben und das iPad zum Beispiel über Nacht unzugänglich aufzubewahren.
Viele heimische Router bieten auch relativ einfach die Möglichkeit solche Zeiten für die Geräte der Kinder festzulegen. Hierzu finden sich zahlreiche Anleitungen im Internet.
Ermutigen Sie Ihr Kind, Sie als Eltern oder eine Lehrerin anzusprechen, wenn es im Internet ein ungutes Gefühl hat oder sich von jemandem persönlich angegriffen fühlt.
Auch Lehrerinnen werden manchmal krank oder können nicht unterrichten, weil sie einer anderen Aufgabe nachgehen müssen.
Dann wird der Unterricht in der Regel vertreten. Dafür gibt es an jeder Schule einen kleinen Stundenpool. Sollte keine Lehrerin einplanbar sein, übernimmt eine Pädagogische Mitarbeiterin die Beaufsichtigung einer vorbereiteten Aufgabe.
Wenn mehrere Ausfälle zusammen kommen, kann es auch sein, dass die Kinder aufgeteilt werden und in die verbliebenen Klassen geschickt werden, wo sie ihre Aufgaben dann unter Aufsicht selbständig bearbeiten.
Sollte es Tage mit vorhersehbarem Ausfall geben (Eltern-Kind-Sprechtage, Fortbildung des Kollegiums, Personalversammlung etc.), wird eine Notbetreuung angeboten. Für diese MUSS Ihr Kind dann angemeldet werden.
Auch bei kurzfristigen - zum Glück seltenen - Ausfällen (Wasserohrbruch, Heizungsschaden, "Hitzefrei"...) schicken wir niemals Kinder ohne Rücksprache mit den Eltern früher nach Hause und bieten auch dann immer eine Notbetreuung an.
An unserer Schule gibt es für alle dieselben Regeln.
Sie betreffen den freundlichen Umgang miteinander - im Unterricht wie in der Pause.
Sich daran zu halten, ist nicht immer leicht.
Wenn es Streit gibt, helfen wir uns gegenseitig mit der Friedenstreppe. Die Kinder lernen Streit friedlich mit Worten zu lösen. Stufe für Stufe gehen sie aufeinander zu.
Sie beschreiben, was passiert ist, wie sie sich fühlen und was sie sich wünschen. So finden sie eine gemeinsame Lösung.
Dieses Konzept wird durchgängig mit allen Kindern geübt, so dass es sich von Jahr zu Jahr mehr festigt und in der vierten Klasse oft schon ohne Erwachsene durchgeführt werden kann.
Einmal pro Woche treffen sich die Kinder jeder Klasse im Klassenrat.
Sorgen, Probleme und Konflikte der Kinder werden hier besprochen. Die Kinder suchen gemeinsam nach einer Lösung.
Die Kinder erzählen auch, worüber sie sich besonders gefreut haben. Auch Vorschläge und Wünsche der Kinder werden im Klassenrat besprochen.
Der Klassenrat wird gegen Ende der ersten Klasse eingeführt.
Alle Klassen schicken regelmäßig wechselnde Vertreter in den Schülerrat.
Hier lernen die Kinder im Kleinen, wie Demokratie funktioniert. Im Klassenrat der einzelnen Klassen werden Vorschläge gesammelt, was im Schülerrat besprochen werden soll. Meistens sind das Wünsche oder Probleme, die die ganze Schule betreffen. Im Schülerrat werden die Themen besprochen. Die Kinder suchen gemeinsam nach einer Lösung. Die Kinder schreiben die Themen und Ergebnisse in einem Protokoll auf.
Nach dem Schülerrat berichten die Vertreter in ihren Klassen, was im Schülerrat besprochen wurde. Im Schülerrat wurden zum Beispiel die neuen Fußballregeln entwickelt und Vorstellungen für die Essenszeit im Ganztag zusammen getragen.
Der Schülerrat wählt vier Schüler:innen, die stellvertretend für alle Kinder der Schule mit beratender Stimme an der Schulkonferenz teilnehmen. Die Schulkonferenz ist das höchste Entscheidungsgremium der Schule.
Immer vor den Ferien treffen sich die Kinder verschiedener Klassen in unseren "Bunten Stunden" zu einer gemeinsamen Feier.
Die Kinder stellen sich ihre Arbeitsergebnisse vor, führen kurze Theaterstücke auf, singen gemeinsam Lieder und es ist auch Zeit für Abschiede.
Bei der Präsentation eigener Arbeitsergebnisse, kleiner Gedichte und Lieder bis hin zu selbst entwickelten Theaterstücken oder einem kleinen Trickfilm einer Klasse zeigen sich die Kinder stolz und selbstbewusst vor der ganzen Schulgemeinschaft.
Einmal im Jahr im Herbst gibt es ein großes Schulfest am Nachmittag. Hier beziehen wir auch die Eltern, Familien und Angebote aus dem Stadtteil mit ein. Auch die Kita-Kinder sind herzlich eingeladen!
Und natürlich gestaltet auch jede Klasse noch weitere Projekte und Feste z.B. eine Lesenacht in der Schule, gemeinsames Basteln in der Adventszeit, Ausflüge, eine Klassenfahrt ins Schullandheim, ein Fest zum Abschluss der Grundschulzeit etc..
Wettkämpfe machen Spaß!
...und zwar nicht nur im Bereich Sport....
Unsere Schulkinder zeigen ihr Können in Mathematikwettbewerben wie dem Mathe-Känguru, dem Pangea-Wettbewerb und der Mathe-Olympiade.
Sie beteiligen sich an Schreib- und Lesewettbewerben und machen auch bei Kunstaktionen mit.
Und natürlich wäre unsere Schule keine Schachgrundschule, wenn unsere Kinder nicht regelmäßig an verschiedenen Schach-Wettkämpfen teilnehmen würden. Bis nach Thüringen fahren unser Leistungsträger, um bei der deutschen Schulschachmeisterschaft dabei zu sein!
Einmal pro Jahr veranstalten wir ein Spiele- und Sportfest. Dabei werden auch die Übungen der Bundesjugendspiele aufgenommen und erweitert durch andere Stationen. Bei diesem Fest brauchen wir gutes Wetter und genügend Elternhilfe!!
Aktuelle Wettkampfergebnisse finden Sie auf der Startseite und unter Projekte.
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